Hobby-Zeit

Hallo, ich bin Alona. Wenn ich jemandem über Hobby à la carte erzähle, dann fragt man mich als Erstes: Wie kamst du auf die Idee?

Ich glaube so: Als kleines Mädchen wollte ich schon immer ein Hobby haben … Nein, ich fange anders an: In den letzten Jahren hatte ich einen anspruchsvollen Job: mit vielen Reisen und knappen Abgabefristen. Und dabei hätte ich noch so gerne Zeit für mich selbst und für meine Projekte. Ich wollte doch diese Wand rot anstreichen und die bunten Knöpfe an meine weiße Strickjacke anbringen. Ich fand nur nie Zeit dafür. Aber das sind doch genau diese kleinen Dinge, die das Leben schöner machen. Ich stellte fest: Ich brauche dringend einen Ausgleich. Wie wäre es mit einem richtigen Hobby? 

Ich dachte nach und merkte, dass ich mich von meinen früheren Hobbys stark entfernt habe. Ja, ich lese gerne, ich reise gerne und treffe Freunde (wer tut das nicht). Aber bei welcher Freizeitbeschäftigung gehe ich richtig auf? Was wollte ich schon immer mal ausprobieren? Kreativ sein, etwas selber gestalten, DIY-Sachen? Ja, das klingt gut.

- Wie wäre es mit Pralinen machen? Ich finde das passende Buch bei Amazon zum Thema “Pralinen machen”. Ich bestelle es. Und jetzt warte ich erstmals, bis das Buch da ist…
- Ich könnte auch diese süüüße Tasche aus dem Netz selber machen. Da ist sogar eine DIY-Anleitung dabei. Und die gelben Druckknöpfe sind auch so niedlich. Nur wo kriege ich sie her? Das fragt auch gerade jemand im DIY-Forum. Auf einer Bastelmesse. Naja, das ist mir zu aufwendig. Was kann ich denn stattdessen machen?
- Ich wollte doch ein Bild selber machen. Ich brauche Strukturpaste. Ich kann sie in der Stadt besorgen. Das wird knapp mit meiner Verabredung, aber ich will mir schließlich Zeit für mich nehmen. Ich fahre in die Stadt, aber leider führen sie diese Strukturpaste im Laden nicht. Es ist aber nicht so schlimm. Jetzt ist eh keine Zeit mehr, um noch etwas zu machen.

Ganz ehrlich, ich war traurig. Aber wie machen das die Anderen? Will heutzutage keiner etwas selber machen? Schließlich gibt es doch alles zum Kaufen anstatt DIY. Aber genau deswegen… will ich doch Sachen haben, die mich ausmachen, die etwas persönlicher sind. Ich will mich entfalten und etwas erschaffen. Wollen die Anderen das nicht auch? Ich rufe eine Freundin an und frage sie, ob es ihr ähnlich wie mir geht. Ja, sagt sie. Und auch sie hat keine Lust, lange nach den Bestandteilen zu suchen, in Foren rumzuhängen usw.

Und dann dachte ich: Es wäre doch toll, wenn…
… ich ein Paket mit allem, was ich brauche, einfach online bestellen könnte
… jemand,der Ahnung hat, mir die relevanten Techniken beibringen könnte
… ich eine verständliche Anleitung bekäme, um eine neue Aktivität auszuprobieren
… jemand mir Inspirationen und Gedankenanstoße geben könnte und
… ich dabei genug Raum für meine eigenen Ideen und Kreativität hätte

Und so kam mir die Idee von Hobby à la carte.

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