Pralinen machen – wozu dann ein Thermometer?

Pralinen machen – wozu dann ein Thermometer?

Schokolade selber tempeierenWill man Pralinenkugeln mit Schokolade überziehen, so wird Schokolade als Erstes temperiert. Das bedeutet, dass diese zuerst geschmolzen, dann abgekühlt und anschließend wieder erwärmt wird. Warum eigentlich?

Das Temperieren oder die Vorkristallisation der Schokolade ist notwendig, damit Pralinen einen Glanz, einen zarten Schmelz und einen knackigen Bruch erhalten.

Temperatur macht den Unterschied

Für all diese tollen Eigenschaften ist die Kakaobutter in der Schokolade zuständig. Bei der Verarbeitung der Schokolade können Kristalle der Kakaobutter unterschiedliche Formen annehmen. Von denen ist aber nur eine wünschenswert. Denn nur eine dieser Kristallformen führt zu den schönen glänzenden Pralinen. Da sich die verschiedenen Kristallformen durch Ihren Schmelzpunkt unterscheiden, wird Schokolade auf eine bestimmte Temperatur gebracht, bei der die gewünschte Kristallform entsteht.

Dafür wird die Schokolade zuerst geschmolzen, damit alle Kristalle verschwinden. Schokolade selber tempeieren2Danach wird sie abgekühlt. Dabei bilden sich unterschiedliche Kristallformen. Zuletzt wird die Schokolade auf eine bestimmte Temperatur wieder erwärmt. Die unerwünschten Kristalle schmelzen dabei weg, die gewünschte Kristallform bleibt bestehen.

Und ob die Schokolade anschließend auch auf der Nase landet… ist dann wirklich reine Geschmackssache :) .

Pralinen-Kit mit allen Zutaten und Werkzeugen >>> www.hobby-a-la-carte.de/s/1e

 

Der steinige DIY-Weg zur perfekten Praline

Der steinige DIY-Weg zur perfekten Praline.

Perfekte Praline_kBei der Entwicklung des Pralinen-Kits wollten wir nicht mehr und nicht weniger erreichen, als eine perfekte Praline finden. Nicht zu süß und nicht zu sauer sollte sie sein, klassisch und experimentell zugleich… perfekt eben. 

Wir probierten aus. Wir kauften Marmelade und Alkohol ein: Kirsche, Himbeere, Rhabarber mit irgendwasHimbeergeist, Amaretto, Baileys, Kirschwasser, Oregano-Essenz… und legten losNach einigen Stunden Arbeit hatten wir zehn verschiedene Pralinenvariationen fertig.

Wie viele Pralinen kann ein Mensch vertragen?
Pralinrn selbstgemacht_k
Tester zu finden war nicht schwer. Wer will schon nicht, selbstgemachte Pralinen kosten? Die glücklichen Tester wussten nur noch nicht, dass sie gleich zehn Pralinen probieren und bewerten mussten. Am Ende hieß es bei Steffi: “Ich konnte mir nie vorstellen, dass ich das jemals sagen würde, aber ich kann keine Pralinen mehr sehen“. Das war wohl zu viel des Guten.

Man kann es nicht jedem Recht machen
Die Meinungen in Bezug auf die perfekte Praline gingen auseinander. Bei der Oregano-Praline bildeten sich zwei Gegenlager. Das eine treu dem Motto “super geil”, das andere mit klarem “um Gottes willen”. Es folgten weitere Diskussionen wie ”Also ich mag keine Schokolade mit Himbeere, aber diese Praline schmeckt richtig gut“. Wir fügten noch ein Tropfen Zitronensaft, noch ein paar Gramm Schokolade zu der Füllung hinzu.

Und die Praline schmeckte. Zumindest für uns. Jenny-kDenn wir haben unsere perfekte Praline gefunden. Ob sie jedem schmecken wird? Ich glaube schon. Ob sie für jeden DIE perfekte Praline sein wird? Eher – nein. Deswegen haben wir weitere Anregungen im Pralinen-Kit untergebracht. Denn erst durch das Experimentieren tastet man sich an seine eigene perfekte Kreation heran und erschafft die eigene perfekte Praline!

Zum Pralinen-Kit geht es hier >>> www.hobby-a-la-carte.de/s/M

Selbstgemacht… oder wie bewahre ich Romantik auf?

Selbstgemacht oder wie bewahre ich Romantik auf?

Moodboard_WirKurz nach dem wunderschönen Urlaub in Sankt-Petersburg sortierte ich unsere Fotos, und fand dieses wunderschöne Bild…

So romantisch, so schlicht, verbunden mit schönen Erinnerungen an den Tag am Meer… 

Dieses Foto will ich immer in meiner Nähe haben, nicht in einem verstaubten Album oder einer weit entfernten “Cloud”. 

Wie mache ich das am besten?
Ich beschloss, einen Rahmen für das Foto selber zu machen. Mein DIY-Projekt startete mit der Suche nach dem passenden Stil. Der Rahmen sollte zum Foto passen: romantisch und zart sein, mit einem Hauch der Vergangenheit… 

Romantik 1_mUnd so habe ich… die Krakeliertechnik entdeckt. Eine Technik, die man gut bei DIY-Projekten anwenden kann.

Bei der Bearbeitung wird einem Objekt ein “alter” Look verliehen: die obere Farbschicht sieht aus, als würde sie vor Alter reißen. Und es kommt eine andere Farbschicht ans Licht.

Es entsteht der Eindruck, der Rahmen käme aus der Vergangenheit… genau wie dieses Foto. Und die Farbkombination aus weiß-silber unterstützt die Romantik im Bild.

Romantik 2_kUnd da ich so sehr von meinem selbstgemachten Rahmen begeistert war, habe ich auch ein zweites Bild im glichen Look gemacht.  

Die Technik und das Ergebnis haben mich so fasziniert, dass aus dieser Erfahrung das Moodboard-Kit entstanden ist.

Moodboard-Kit: Mehr zum Moddboard-Kit unter www.hobby-a-la-carte.de/s/18 .

Sind genug DIY-Ideen da?

Als wir mit Hobby à la carte anfingen, hatten unsere uns Freunde gefragt, ob wir genug Kit-Ideen haben. Um die Frage zu beantworten, setzten wir uns zusammen und fielen in einen tranceähnlich Zustand, im Wirtschaftsjargon auch Brainstorming genannt.

Zwei Stunden lang IMG_0047schrieben wir Karteikarten mit Kit-Ideen: ganz konkret wie Pralinen machen oder sehr waage wie Lampe bauen oder auch etwas seltsam wie Schokowurst selber machen

Nach zwei Stunden war der Boden in Ruth‘s Zimmer von einem bunten Karteikarten-teppich bedeckt. Und wir standen vor einer neuen Herausforderung, nämlich die Starter-Kits zu bestimmen. Wir waren die Jögi-Löws der Kit-Auswahl: NUR DIE BESTEN DURFTEN MITSPIELEN!

Wir gingen unsereIMG_0046 Ideen Karte für Karte durch und gruppierten diese in einzelne Kategorien, bis Ruth’s Zimmer seinen Status von “total chaotisch” auf “geordnet kreativ” wechselte.

Am Ende hatten wir nicht nur unsere Start-Formation für den LIVE-Gang definiert, sondern auch die absolute Gewissheit erlangt: an Ideen wird es uns nicht mangeln.

Auch wenn wir ein paar verrückte Hühner rausschmeißen mussten, es sind noch genug tolle Sachen dabei, auf die ich mich jetzt schon freue.

 

 

 

 

Kann das Kleingedruckte auch lustig sein?

Kann das Kleingedruckte auch lustig sein? Und: Was haben Kampfhunde mit der Berufshaftpflichtversicherung zu tun? Mehr dazu in meiner Versicherungsgeschichte.

Skurrile Fälle der Firmengründung oder ein Blick hinter die Geschäftskulissenlogo_Vorlage
Hinter dem Namen Hobby à la carte verbirgt sich Einiges: coole Ideen, originelle DIY-Kits, Anregungen zum Selbermachen. Aber das ist auch ein Unternehmen. Und deswegen müssen Formalitäten erfüllt und Absicherungsmaßnahmen getroffen werden. So zum Beispiel eine Berufshaftpflichtversicherung. Diese braucht Hobby à la carte im unwahrscheinlichen Fall eines –ich weiß auch nicht so genau – aber was auch immer passiert, wird der Betroffene entschädigt. Also habe ich drei Versicherungsangebote angefordert, den Versicherungsvertretern genau erklärt, was Hobby à la carte macht, und wagte mich an das Kleingedruckte heran.

Wogegen könnte man sich versichern?
Versicherungsgesellschaft Nummer eins bot mir an, Hobby à la carte unter anderem gegen den Gebrauch fremder, versicherungspflichtiger Gabelstapler zu versichern. Allerdings nur bei einer Geschwindigkeit bis 20 km/h. Interessante Idee, aber warum soll ich überhaupt einen fremden Gabelstapler fahren wollen?

Versicherung Nummer zwei bot mir an, Hobby à la carte gegen Auslandsschäden weltweit zu versichern. Mit Ausnahme von Kanada und USA. Warum bin ich versichert, wenn ich Hobby-Kits in Burkina Faso vertreibe, aber nicht in den USA? Zwar liefere ich eh nur nach Deutschland, aber die Frage interessiert mich jetzt aus rein logischer Perspektive.

Beim dritten Angebot war ich schon durch alle möglichen Absurditäten durch. Aber am Ende stand doch noch etwas Unerwartetes: Die Versicherung bot mir eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung an. Nicht, dass ich vorhätte, Hunde-Züchter-Kits anzubieten oder Pedigree-Selbermischen-Kits zu vertreiben. Ich habe nicht mal einen Hund. Und wenn schon, was hätte er mit Hobby à la carte zu tun?

Wer ist ein Kampfhund?
Ohne nur annähernd zu verstehen, was eine Hundeversicherung in meinem Angebot verloren hatte, erfuhr ich weiterhin: “Nicht versichert und nicht versicherbar sind sogenannte Kampfhunde”. Das ist gut zu wissen. Es folgten weitere wesentliche Informationen über Hunderassen. “Als solche (Kampfhunde) gelten: American Staffordshire Terrier, Argentinische Dogge, Bandog, Bordeaux Dogge, Fila Brasileiro…” Ich konnte nicht mehr vor Lachen.

Liebe Linda, meine süße kleine 992B3793Nachbarshündin, mach dir keine Sorgen. Ich weiß nicht, welche Rasse du hast, aber du bist sicherlich kein Kampfhund. Sollte also unser Lager abbrennen und du dabei zu Schaden kommen, dann bist du gut versichert. Oh, ist die Feuerversicherung eigentlich mit dabei? Mal schnell im Kleingedruckten nachlesen…

Pralinen-Kit: Wie aus Butter Marmelade…

Liebe Freunde des süßen Vergnügens und des wohltuenden Selbermachen-Ansatzes.
Darf ich Euch die Entstehungsgeschichte des Pralinen-Kits präsentieren, oder erzählen, wie aus Butter Marmelade wurde?

Mit dem Thema “Pralinen machen” kenne ich mich aus.
Es fing an, als meine Freunde mir den Pralinen-Kurs zum Geburtstag geschenkt haben.

schokoladenzubehör 007Danach habe ich mir das nötige Zubehör und diverse Zutaten besorgt. Alles Notwendige zum Selbermachen eben: Pralinengabeln, Thermometer, Kuvertüredrops, Bücher, usw. Ich habe mehrere Rezepte selber ausprobiert. Dabei bin ich manches Mal kläglich gescheitert, und habe manches Mal laut triumphiert. Ich habe zahlreiche Artikel über das Temperieren der Schokolade gelesen, um zu verstehen, warum man die Schokolade erst aufwärmt, dann abkühlt, dann wieder aufwärmt. Ob das wirklich Sinn macht, zum Sklaven des Thermometers zu werden? Ich habe die Argumentation dahinter etliche Male nachvollzogen, wieder vergessen und mir wieder neu zusammengereimt.

Jedenfalls war ich dank meiner Erfahrung gut für die Entwicklung des Pralinen-Kits gewappnet. Die Aufgabe war klar: ein Rezept auszuwählen, mit dem man in relativ kurzer Zeit leckere Pralinen herstellt; eine detaillierte Anleitung schreiben, in der das Temperieren verständlich erklärt ist und eine Verzierung auszuwählen, bei der man wegen vielen kleinen, schönen, leckeren Sachen ständig ein “ohhhhhhhhh, wie süß” von sich geben muss.

Von Butter zu Sahne
Als Erstes habe ich an die leckere Ganache-Praline gedacht. Genau die Art Pralinen, die ich neulich meinem Freund zum Geburtstag gemacht habe. Das Rezept ist relativ einfach. Für die Füllung vermischt man Butter… Als ich diesen Satz gedacht habe, ahnte ich noch nicht, dass ich damit eine lange Reise antrat – die Suche nach dem heiligen Gral, das heißt die Suche nach der passenden Pralinenfüllung.

alona phone 007Butter konnte ich ja gar nicht nehmen… Denn die Idee hinter Hobby à la carte ist: In einem Hobby-Kit ist alles drin, was man braucht. Dazu gehört aber nicht eine dahinschmelzende Butter. Also, keine Butter im Kit. Kein Problem, ich habe ein anderes Rezept: Man nimmt Sahne… Sahne muss man aber leider auch kühlen. Oder gibt es Sahne aus der Dose? Oder H-Sahne? Nein, ich brauchte ein anderes Rezept mit Dingen, die man nicht kühlen muss.

Vom Wunschdenken zum gekühlten Fruchtpüree
Ich suchte nach Inspirationen. Nach ein paar Stunden – ein Durchbruch. Die Lösung hieß: Fruchtpüree. Ich bestellte drei unterschiedliche Sorten beim Großhändler meines Vertrauens. Nach ein paar Tagen kam der Karton mit den Fruchtpürees… in einer Kühlbox an. Na, das habe ich mir aber ganz anders vorgestellt.

Von Kochexperten zu Marmelade
Ich nahm die Recherche wieder auf. Nach langen Telefonaten mit einem Koch und einem Lebensmittelchemiker, zurück zum Koch und noch eine sms an den Lebensmittelchemiker – ein neuer Durchbruch. Diesmal hieß die Lösung: Marmelade. Denn diese gibt es ungekühlt und dazu noch in kleinen Mengen. Leider auch in –zig verschiedenen Sorten, die ich alle unbedingt ausprobieren wollte. Aber mehr dazu in meinem nächsten Post.

Wer ist das Hobby-Team: Ruth

In diesem Blog wollte ich hinter die Kulissen von Hobby à la carte schauen. Und als Erstes treffe ich dort das Hobby-Team, das ich Euch gerne vorstellen würde. Der Vorhang geht auf.

Ruth

Hier ist Ruth, die Kreative.
Ruth hat nicht nur das Design von Hobby à la carte entwickelt, sondern auch Ida – unsere Zeichenfigur – erfun
den. Bei der Kit-Entwicklung hat sie alles gegeben, um die Techniken von Buchbinden oder Porzellan bemalen auch für Bastel- und DIY-Anfänger verständlich zu machen. 

Beim Kit-Fotoshooting nahm Ruth alle denkbaren und undenkbaren Körperpositionen ein: im Stehen, Liegen, Knien, Halb-Liegen, Dreiviertel-Knien usw., um unsere Kits aus der bestmöglichen Perspektive abzulichten.

Wenn Ruth nicht auf der Hobby-Bühne steht, macht sie merkWürdige Dinge.
Ruth ist bildende Künstlerin und hat sich auf Illustration und Design spezialisiert. Sie hat seit einigen Jahren einen Laden namens “merkWürdig”, wo sie unter dem Label URwerk selbstgemachte Dinge verkauft (mehr vom URwerk in Ruth’s Blog unter http://urwerk-ruthgerresheim.blogspot.de/). Der Laden “merkWürdig” verdient eine besondere Aufmerksamkeit, denn dieser ist einmalig und in der Tat ein wenig merkwürdig. Er befindet sich in der ehemaligen Arztpraxis eines wunderschönen Altbaus. Der Innenraum ist mit viel Liebe zu Details eingerichtet. Am Eingang steht ein alter Eichenschrank mit selbstbemaltem Porzellan und auf dem Tisch in der Mitte des Raums steht eine Schale mit bunten Broschen. Außerdem selbstgenähte Taschen, Ohrringe, Ketten, Bekleidung, und … Eigentlich entdeckt man hier jedes Mal etwas Neues. Und selber könnt Ihr noch mehr unter www.merkwuerdig-koeln.de  entdecken.

Warum geht es hier eigentlich… um DIY?

Hallo ihr Lieben,
ich heiße Alona und schreibe diesen Blog, um Euch einen Einblick zu geben, was bei Hobby à la carte hinter den Kulissen passiert.

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Was ist Hobby à la carte? Das ist ein Online-Shop http://www.hobby-a-la-carte.de, der alle Eure Wünsche erfüllt. Nein, im Ernst: Hobby à la carte ist ein Versuch euch Zeit zu schenken, Zeit für sich und Zeit für Freunde. Das geht, indem ich zusammen mit dem Hobby-Team Hobby-Kits entwickle, zusammenstelle und verschicke.Hobby-Kits sind DIY-Kits, in denen alles zum Selbermachen drin ist.
Mehr zu der Idee könnt ihr unter http://www.hobby-a-la-carte.de/blog/idee/ nachlesen.
Und hier wird es darum gehen, wie das alles geschieht.